Wer Apps veröffentlicht, kennt das Warten. Man reicht eine Version beim App Store ein, und dann liegt sie bei Apple zur Prüfung. Manchmal geht das in ein paar Stunden durch, manchmal dauert es Tage. Das war schon immer so, und man gewöhnt sich daran.
Bei einer Sache habe ich aber gemerkt, dass der Unterschied richtig gross sein kann: bei In-App-Käufen.
Nachträglich hinzugefügt: Geduld gefragt
Wenn ich bei einer bestehenden App nachträglich einen In-App-Kauf einbaue, wird es zäh. Die neue Erweiterung muss separat geprüft werden, und bei mir hat genau diese Freigabe deutlich länger gedauert als ein normales Update. Die App selbst war längst fertig, aber der Kauf hing in der Warteschlange.
Von Anfang an dabei: viel schneller
Ganz anders lief es bei einer App, die den In-App-Kauf schon beim ersten Einreichen enthielt. Dort wurde alles in einem Durchgang geprüft, und die Freigabe war viel schneller durch. Kein zweites Warten, kein Hin und Her.
Was ich mitnehme
- Die Prüfzeiten im App Store schwanken. Ein bisschen Puffer einzuplanen lohnt sich immer.
- Ein nachträglich hinzugefügter In-App-Kauf kann die Freigabe deutlich in die Länge ziehen.
- Wenn eine App irgendwann einen In-App-Kauf braucht, plane ich ihn heute gleich von Anfang an mit ein.
Bei Tiny Garden Days war das zum Glück so: Der ganze Garten für einmalig CHF 3 war von Beginn an Teil der App. Für die nächsten Projekte stelle ich mir diese Frage jetzt immer gleich am Anfang. Braucht es irgendwann einen Kauf in der App? Dann kommt er gleich mit in die erste Version.
